die Modelleisenbahn

Über der Modellbahngalerie erhebt sich ein imposantes Modellgebirge, das ganz der Fantasie entspringt. Mit einer Höhe von rund 2,5 Metern reicht es fast bis an die Decke und bildet eine beeindruckende Kulisse für die Züge, die in weiten Kurven und Tunneln durch die Landschaft fahren.
Eingebettet in die felsige Bergwelt liegt der kleine Weiler „Schönenberg“. Mit seinen Gebäuden, Bäumen und der ländlichen Stimmung vermittelt er das Bild eines friedlichen Weilers . Die Anlage soll nicht ein bestimmtes reales Vorbild nachahmen, sondern eine frei erfundene, stimmungsvolle Landschaft darstellen.

Das Fundament des Gebirges besteht aus einer stabilen Holzunterkonstruktion, die in mehreren Ebenen aufgebaut ist. Auf dieser Basis konnte die Landschaft Schicht für Schicht wachsen.
Für die Felsformationen kommen sogenannte Knitterfelsen zum Einsatz: mit einer speziellen Technik geformte und gefärbte Oberflächen, die den Eindruck echter Gebirgszüge erwecken. Diese Methode erlaubt es, steile Felswände und abwechslungsreiche Strukturen mit realistischer Tiefe zu gestalten.


Das Gebirge ragt bis auf eine Höhe von 2,5 Metern und dominiert damit den gesamten Raum der Modellbahngalerie. Durch seine mächtige Präsenz wirkt es fast wie ein „Dach“ über der Anlage und schafft eine stimmungsvolle, beinahe alpine Atmosphäre. Unter dem Gebirge verläuft der Servicegang

Die Kombination aus Felsen, Wiesen, Waldflächen und kleinen Siedlungen sorgt für Abwechslung und Tiefe. Jeder Blickwinkel eröffnet neue Details – sei es ein Signal an der Strecke, ein Tunnelportal, ein kleiner Weg hinauf zum Weiler oder eine Hütte, die sich an den Hang schmiegt.
Die Züge verschwinden in Tunneln, tauchen wieder aus Felsschluchten auf und durchqueren die Hochebene – so entsteht eine spannende und realistische Betriebsdynamik.

Das grosse Modellgebirge mit dem Weiler Schönenberg ist ein zentrales Gestaltungselement der Eichenstadt-Anlage – ein Stück Fantasie, das den Besucher sofort in eine andere Welt versetzt.
So ganz langsam ist die Gesamtkonzeption der Anlage erkennbar. Auf der rechten Seite ist die sogenannte Bergseite, mit Elementen aus der BLS-Lötschberglinie und auf der linken Seite ist die Stadtseite mit dem Bahnhof Eichenstadt sowie die Bahnbetriebswerke am entstehen. Der Bahnhof Eichenstadt hat zur Zeit nur zwei Durchfahrtsgleise, die aber dann zu einem sechsgleisigen Bahnhof erweitert werden. Aber jetzt kann man die ganze Strecke befahren und die Software Itrain sowie die Strecke ausgiebig testen. Für einen reibungslosen Fahrbetrieb waren schon einige Korrekturen erforderlich.
Das Weinert „mein Gleis“ mit den PUKOS von Weichen Walter, sowie die handgefertigten Weichenstrassen von Weichen Walter bewähren sich vorzüglich.

Ganz rechts fügt sich noch der Bahnhof „Horstsee-Brennholz“ an.
Auf der linken Seite finden wir die Bahnhofsebene „Eichenstadt“


Ganz trivial wird die Verbindungsstrecke zwischen dem zukünftigen Hauptbahnhof und der Station Horstsee-Brennholz „die Rampe“ genannt. Sie erstreckt sich über eine Länge von ca. 7 Metern.
Das hintere Gleis wird noch mit Holzschwellenoptik gebaut, das vordere mit Betonschwellen. Dazu verwende ich das „Mein Gleis“ von Weinert, ergänzt mit dem Mittelleiter von Weichen Walter. Nachdem das hintere Gleis soweit fertiggestellt ist, geht es nun an das vordere Gleis. Damit der Abstand stimmt, wurde der Abstand mit einer Lehre bestimmt und mit Reisszwecken abgesteckt.

Dann wurden in einem zweiten Schritt die Gleisbettungen geklebt. Die Kurvenüberhöhungen für eine realistische Kurvenneigung werden auch zugleich eingeklebt.

Dann wird das Gleis eingepasst und mit den Gleisklemmen genau justiert.

und so eine Rampe benötigt natürlich auch die entsprechenden Gleiswechsel.

Wenn auch noch etwas krumm, aber die ersten Signale bei Horstsee-Brennholz stehen und funktionieren.
Jetzt gilt es die verschiedensten Fahrsituationen zu simulieren und die dazu korrekten Signalstellungen auszutesten und die Signale dann fix und gerade zu montieren.

Die Frage stellt sich, warum der auf der linken Spur bergwärts fahrende Personenzug nur mit einer reduzierten Geschwindigkeit von 60 Km/h fahren kann und beim nächsten Hauptsignal sogar auf 40 Km/h reduzieren muss, während der auf der rechten Seite fahrende Güterzug mit Maximalgeschwindigkeit auf das geschlossene Hauptsignal zufahren kann? Es gibt keinen wirklichen Sinn, das Foto entstand während dem Signalbildtest, ob alles richtig angeschlossen ist. 🙂

Der auf dem mittleren Gleis fahrende Zug wird wohl keinen Stopp einlegen, aber seine Geschwindigkeit massiv reduzieren müssen, weil an der Gleisanlage intensiv gearbeitet wird. Während den Bauarbeiten steht nur ein eingleisiges Behelfsgleis zur Verfügung, das nur über Spurwechsel mit ablenkenden Weichen erreichbar sein wird.
Die Ausfahrt aus Horstsee – Brennholz wächst. Die Weinertgleise „Mein Gleis“ zusammen mit den Weichen von Weichen Walter sind verlegt. Jetzt gilt es noch die Weichenantriebe zusammen mit den Herzstückpolarisierungen zu montieren.
Die gesamte Montage der Gleise ist einfacher als gedacht, benötigt aber seine Zeit. Eine Herausforderung an das präzise Arbeiten. 🙂

Die 2mm Moosgummistreifen werden benötigt um den Gleisen einen sicheren Halt zu geben. Der von unten aufgesetzte Mittelleiter steht etwas vor. Es sind zwei Gummistreifen, die nebeneinander liegen und in der Mitte einen kleinen Kanal von ca. 2 mm Breite haben. In diesem Kanal kann dann der Mittelleiter gut eingelegt werden und die Gleise liegen dadurch flach auf der Matte. Nach dem Einschottern ist das nicht mehr sichtbar.

Die grosse Bogenweiche für den Gleiswechsel und der Abzweig zum Steinbruch & Hartschotterwerk sind ebenfalls verlegt. Das Schotterwerk wird später eine grössere Rolle beim Gleisbau auf der Rampe spielen.
Ein alter Name verschwindet, ein Neuer taucht auf.
So wird nun aus dem Bahnhof „Blausee – Mithtolz“ neu Horstsee -Brennholz. So verewige ich auf meiner Modelleisenbahn Menschen zu denen ich eine besondere Beziehung habe. Während vielen Jahren sind Horst und ich jeden Tag mit unseren Hunden auf dem Morgenspaziergang unterwegs gewesen. Die beiden Hunde Dyke und Shiva sind nun leider beide über die Regenbogenbrücke gegangen. Geblieben ist die Freundschaft und der Wille etwas gemeinsam zu tun. So hilft mir nun Horst tatkräftig beim Aufbau der neuen Anlage. Ihm zu Ehren und als Dank für seinen Einsatz wurde nun die Station umgetauft. Sein Vor- und Nachname sind in der neuen Bahnhofsbezeichnung mit eingeflossen. Der stolze Namensgeber wurde zusammen mit dem neuen Stationsschild fotografiert.
Sobald unsere Berge etwas schöner geworden sind, wird die nächste Taufe anstehen. Mal sehen was da dann passieren wird. 🙂
Blausee – Mitholz habe ich auf einer separaten Platte aufgebaut, die mit einem Scharnier auf der Anlage befestigt war. So konnte ich von oben die Gleise und das übrige Zubehör verlegen und dann im aufgekipptem Zustand an der unteren Seite der Platte die Verdrahtung vornehmen.






Die ganze Bergstrecke bis und mit Blausee – Mitholz habe ich mit dem Märklin K-Gleis aufgebaut, da ich vom Rückbau der alten Anlage doch noch Einiges übrig hatte. Nun ab Blausee beginnt nun die Herausforderung. Da das eine Ende genau auf Augenhöhe beim Eingang zum Modellbahnraum ist, habe ich mich entschlossen etwas ganz Schönes zu Bauen. Ich verwende hier das Weinert „Mein Gleis“ mit dazwischenliegenden Punktkontakten und mit den dazu passenden handgefertigten Bogenweichen von Weichen Walter. Die Baugeschwindigkeit wird dadurch zwar etwas reduziert, aber ich bin überzeugt, das Ergebnis wird sich sehen lassen können. 🙂
Wir nennen nun diesen Teil mal einfach BLS Nordrampe, obwohl das ja so nicht stimmt. Denn die Bietschtalbrücke ist auf der anderen Seite und überhaupt…
Die einzige Begründung dieser Namensgebung könnte einzig und alleine darin liegen, dass die Strecke zum Bahnhof Blausee – Mitholz führt. Aber ob dieser Name so bleiben wird, das sei hier offen gelassen. Sehen wir dann, wenn die Bausätze gebaut sind 🙂
und am Ende seiner Bergstrecke entflieht der Zug über die Bietschtalbrücke in die grosse Wendel in den oberen Schattenbahnhof zu wohlverdienten Pause und Abkühlung. Die Fahrt vom unteren Schattenbahnhof via kleiner Wendel über die Nordrampe und Bergstrecke bis zum oberen Schattenbahnhof dauert doch ca. 6 Minuten.
Mit dem RunCam2-Wagen von der C-Gleis-plus durfte ich eine erste Fahrt auf der Bergstrecke absolvieren.
Damit Du nicht zu stark Karussell fahren musst, habe ich die zwölf Umdrehungen der grossen Wendel rausgeschnitten, wie auch die Umdrehungen in der Kreiskehre. https://youtu.be/BgQwVCmSSdM
Da der Lokführer farbenblind ist, wurden die Signalbefehle nicht eingehalten, vor der Wendel falsch abgebogen und schlussendlich in der verkehrten Fahrtrichtung gefahren. Der Lokführer wurde Z-gestellt, er gelobt aber Besserung.
Ausgehend von der grossen Wendel zieht sich die Bergstrecke über die Bietschtalbrücke zu einer grossen Kreiskehre um die Höhe wieder zu vernichten, die vorher mühsam gewonnen wurde. (Die Bietschtalbrücke ist übrigens nicht von Faller, sondern eine aus Balsaholz handgefertigter Eigenbau mit beinaher Massstäblichkeit eines mir nicht bekannten Modellbauers. Ich konnte sie über einen dritten Modellbahner erwerben der diese, für mich glücklicherweise, nicht verwenden konnte).

Über 2 Umdrehungen, wobei eine vollständig verborgen ist, nähern wir uns der Ebene für die Zufahrt zum Bahnhof Blausee. In dieser Kreiskehre sind zwei Gleiswechsel, mit entsprechender Signalisation eingebaut.


Nach dem zweiten Gleiswechsel führt die Strecke durch den Felsenbergtunnel zur Station Blausee (hier noch mit dem falschen Bahnhofsgebäude

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