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Am 8. August war es soweit. Ich und meine Frau durften ein Geburtstagsgeschenk einlösen: Eine Dampffahrt mit der Rhätischen Bahn, die sogenannte Davoser Rundfahrt.

Das Wetter versprach nicht viel Gutes, aber wir wussten uns ja am Trockenen der historischen Bahnwagen.

Bei Nieselregen ging es los Richtung Klosters. Viele Schaulustige entlang der Strecke winkten uns zu, fotografierten die Lok wie sie rauchte und stampfte. Alle hatten grosse Freude an dieser historischen Zugskomposition.

In Küblis musste dann doch eine Vorspannlok (es wurde der hinten nachfahrende Löschzug vorgespannt, da die Gefahr eines Bahnbordbrandes infolge des Regens doch sehr klein war) noch Zusatzdienste leisten. Da die Schienen sehr feucht waren und doch eine stattliche Anzahl von Wagen, gefüllt mit gutgelaunten Reisenden, eine ansehnliches Gewicht (mich selber natürlich inbegriffen) an den Hacken brachen, brauchte die "Albula" doch etwas Hilfe

Die "Albula" war dann doch froh ab der zugstarken Hilfe.

Das Mittagessen war dann in Davos angesagt. Ein trostloses Dorf an einem Sonntagnachmittag. Leer, ausgestorben, und lauter hässliche Gebäude. Das Mittagessen passte dazu.

Am Nachmttag wechselten wir dann unser Sitzplatz in den vom "Club 1889" wunderschön restaurierten 3. Klasse-Wagen. Der Kompfort und Geräuschpegel im Gegensatz zu den modernen Panoramawagen ist eklatant. Aber es war trotzdem schön.

Ein Modellbahnerkollege aus dem Albulaforum erklärte uns dann mit vielen Geschichten, die Strecke rund um die Albula.

Uebrigens den Rauchern um die letzte Jahrhundertwende wurde viel mehr Raum zugestanden. Die Nichtraucher hatten in diesem Wagen gerade acht Sitzplätze, die Raucher deren 32! Ich liebe die modernen Zeiten.

 

 

Am Nachmittag gab es noch einen Fotohalt in Wiesen. Wer wollte, der konnte zu Fuss über das Wiesner-Viadukt. (Ich wollte aus bekannten Gründen nicht ;-))

Auf der anderen Seite des Viaduktes gab es dann doch ganz skurile Szenen. (oder sind das neue Signaltypen der RhB? Wenn ja müsste das dann Qdecoder sofort wissen.)

 

Bei starkem Regen fuhren wir dann Chur entgegen und es war interessant wie der Regen das Tal heraufpeitschte. Auch ein eindrückliches Erlebnis.

Gegen 19 Uhr waren wir dann zurück in Landquart, voll mit vielen Eindrücken

 

Und so bleibt mir nichts mehr anderes übrig, als unseren Geschenkgebern Betty und Hanspeter nochmals herzlichen Dank für diese Reise zu sagen.

Impressionen von Dampffahrt mit der Albula

Szenen von der Albula

Letzter Update: 26.08.2010, 11:00