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Verkehrsmuseum Dresden

Ein Besuch des Verkehrsmuseums Dresden konnte nicht unterblieben werden. Zumal sich in diesem Gebäude eine grosse Spur Null Anlage befindet. Aber das war offiziell geschlossen! Eine Frage an der Kasse ob ein weitgereister Schweizer, der nur noch an diesem Tag in Dresden sei, öffnete die Tür zu dieser Schatzkammer.

Doch der Reihe nach:
Im unteren Stockwerk befindet sich eine Ausstellung über den städtischen Tramverkehr, über die Entwicklung der Automobilbaus in der DDR sowie einige Exponate über den Bahnverkehr. In einem Anbau befindet sich eine sehr interessante Ausstellung über die Geschichte des Schiffsverkehrs. Speziell imponierend fand ich die Darstellung der Elbschifffahrt mit den sogenannten Kettenschleppern.

 

Modelleisenbahnanlage Spur 0

Ein Überblick über einen grossen Teil der Anlage. Sie zeigt einerseits die städtische Umgebung von Dresden sowie eine ländliche Seite mit einem 0m - Bereich.

 

Aus dem Werbetext des Verkehrsmuseums:

"Mit einer Fläche von 325 qm gehört unsere Modellbahnanlage auch international zu den größten der Spur 0. Zu ihr gehören über 140 Fahrzeuge, 625 m Gleise, 5 Bahnhöfe und eine integrierte Schmalspurbahn. Die 26 Lokomotiven und 115 Wagen sind zum großen Teil ehemalige Messemodelle oder spezielle Einzelanfertigungen. Durch ihre solide Bauweise haben sie eine hohe Eigenmasse, die jedoch im Fahrbetrieb einen erheblichen Verschleiß verursacht.
Nach über 25 Jahren Fahrbetrieb musste die gesamte Anlage 1996 dringend überarbeitet werden. Störungen durch die überalterte Steuerung und den Verschleiß der Fahrzeuge und Gleise zwangen zu einer grundlegenden Rekonstruktion. Computersteuerung und elektronisch stabilisierte Fahrstromversorgung, überholte Gleise und Fahrzeuge erfüllen nunmehr die Anforderungen an eine moderne Modellbahnanlage dieser Kategorie.
Leider ist ein täglicher Betrieb das ganze Jahr über auf der sensiblen und betreuungsaufwendigen Anlage nicht möglich!"



Von einem freundlichem Museumsmitarbeiter wurde ich mit dem Materiallift in den 2. Stock des Gebäudes gebracht, wo die Anlage untergebracht ist. Sie befand sich gerade im "Wartungsmodus". Der Eindruck ist auf Grund der Grösse beachtlich. Und weil keine weiteren Besucher vorhanden waren, konnte der freie Blick auf die Anlage genossen werden. Mit viel Liebe wird durch die Angestellten diese Anlage gepflegt.

Mein besonderes Dankeschön gilt allen, die mir ermöglicht hatten, die Anlage ausserhalb der Besuchzeiten zu besichtigen.

 

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Der Vorbau der E71
Letzter Update: 03.07.2011, 18:00