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Decoderbrett

Vorbemerkung:

Der Aufbau des Decoderbrettes machte grossen Spass, nur merkte ich mit der Zeit, dass die Kabelbäume sehr dick und die Verdrahtung entsprechend aufwändig wurden. Deshalb kann ich nachstehendes Prozedere nur dann empfehlen, wenn nicht zu viele Decoder auf dem Brett angeschlossen werden müssen und die die Kabel nicht zu lang werden. (PS: Nachdem ich heute die kleien Qdecoder verbaue, habe ich unter der Anlage auch genügend Platz, diese direkt bei den Signalen zu positionieren.)

Der nachstehende Text hat sich durch die Geschichte bereits überholt.

Für die Signalisation der Weichenstrassen im Bahnhofsvorfeld verwende ich die Zwergsignale von der Firma Microscale, für die Steuerung die Bausteine von Littfinski. Hier LS-DEC-DB für die Zwerge und 3-flammigen Hauptsignale mit Vorsignalen und auch den LS-DEC-SBB für die Signale mit mehr als 4 Leuchten.

Auf Grund einer Diskussion im Albulamodell-Forum  veröffentliche ich hier eine Idee um einerseits Platz unterhalb der Anlage zu schaffen um die vielen Decoder im Bahnhofsbereich zu montieren und andererseits die ganze Verdrahtung etwas bequemer zu gestalten.

Ausgangslage:
Die Ebene unter dem Bahnhof ist bereits vollgestopft mit Weichendecodern und Weichenmotoren sowie x-Kabel die irgendwohin führen. Also kaum mehr Platz für die Decoder für die ganze Signalisation.
Des weiteren ist es sehr ungemütlich, auf dem Rücken liegend, Dutzende von Kabel an die Decoder zu montieren, überhaupt die ganzen Decoder zu verdrahten.

Prinzip Faulheit und Bequemlichkeit:
Warum die Decoder nicht auf einem separatem Brett gemütlich im Garten am Tisch montieren und die Grundverdrahtung vornehmen? Dann dieses Brett mit Scharnieren so an der Anlage befestigen, dass die Detailverdrahtung relativ gemütlich sitzend an diesem Brett vorgenommen werden kann? Schlussendlich wird das Decoderbrett an den Scharnieren unter die Anlage, quasi als 2. Ebene geklappt und mit einem Riegel festgemacht.

Hier die Bilder dazu:

Noch im Garten an einem Tisch werden die Bausätze zusammengelötet und auf dem Brett vormontiert und verdrahtet.
Alternativ zu Garten kann auch ein Balkontisch oder ein Küchentisch verwendet werden. Der Fantasie sei hier keine Grenzen gesetzt. :-)


Die ersten Montagearbeiten im Freien.

Die Montagearbeiten sind schon ziemlich weit vorgeschritten. Die Wechselstromversorgung und die Digitalanschlüsse sowie die Diodenbrücken für die Zwergsignale
sind hier bereits vorgenommen worden. (Die Diodenbrücken sind mit Schrumpfschläuchen gegeneinander isoliert.)

So sieht es dann aus, wenn das Brett mit den Scharnieren an der Anlage montiert ist. Hier ist bereits idie Verdrahtung der Zwergsinale im vollem Gange..

Bei den Anschlüssen lege ich grossen Wert auf Sicherheit, deshalb werden alle Anschlüsse mit Schrumpfschlauch gesichert. Eine temporäre Beschriftung zeigt, welche Anschlüsse gerade gemacht werden. Am Schluss werden die Decoder mit dem P-Touch beschriftet; mit Signalnummer und Decoderadresse. Dies wird dann auch im Handplan eingetragen. Vermeidet spätere Such- und Fluchaktionen. Eine einheitliche Farbgebung bei der Verdrahtung der  Signalanschlüssen vereinfacht die ganze Arbeit und Kontrolle.
 

 
Einen Anschlussplan in der Nähe zu haben ist immer sehr hilfreich. Pro LS-DEC gibt es ein Blatt mit der Signalnummer und den Digitaladressen.
So weiss ich immer wie ich was angeschlossen habe. (Mit dem Alter wird man(n) halt immer vergesslicher.
 

 
Und für die Anschlusskontrolle ist ein kleiner Spiegel nützlich. (Nicht alle (Zwerg-) Signale sind gut sichtbar.)
 
Und wie üblich:
Diese Idee ist nicht ganz auf meinem Mist gewachsen. Ein Informationsblatt von Peter Plappert war Pate für dieses Decoderbrett.
 
Ich hoffe, dass dieser Beitrag dem Einen oder Anderen mühseliges Anschliessen von Decodern erleichtert und allfällige Platzprobleme löst.

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Bye Bye Littfinski Signaldecoder

Nchdem ich mit dem Anschliessen der Zwergsignale nicht ein befriedigendes Resultat erzielte, suchte ich im grossen weiten Markt nach anderen Decodern und wurde mit Qdecoder fündig.

So wird nun das Decoderbrett umgebaut, es sieht zur Zeit scheusslich aus.

Aber es wird Platz geschaffen für die neuen Qdecoder. Und die werden dann auf Grund ihrer geringen Grösse direkt unter der Anlage montiert.

 

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Letzter Update: 26.02.2013, 17:00