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Blücher GBM16XN

So nun ist nach intensiven Tests auf dem Tisch der erste Blücher Gleisbesetztmelder unter der Anlage installiert worden. Ebenso wurde das LocoNet als Rückmelder eingebaut.

Wie ersichtlich funktioniert der GBM auf Anhieb.
Ich bin nun sehr über die Langzeittests gespannt. Ich hoffe sehr, dass das Flackern der Melder nun definitiv der Vergangenheit angehört. Da der Blücher GBM16XN von Haus aus den "Diodentrick" bereits eingebaut hat und zwar so, dass nicht nur eine Halbwelle sondern das ganze Signal zur Verfügung steht, bin ich auf die Fahrtests sehr gespannt. Darum habe ich den GBM auch an einem Ort eingebaut, wo ich sehr lange Blöcke habe (bis 7 Meter).

Nachdem nun die erste Hürde mit dem sich Auseinandersetzen mit einer neuen Materie (=LocoNet) genommen ist, werde ich hoffentlich nun in kürzeren Abschnitten über die Ergebnisse berichten können.

Abschliessend kann ich feststellen, dass auf diesem GBM sehr viel Material verbaut worden und das ganze Gerät auf einen hohen Stromverbrauch eingerichtet ist.

 

 

mehrstündiger Test des GBM16XN

Die Anlage hat nun einen mehrstündigen Test hinter sich. Die Gleisbesetztmelder sind aufgeteilt in einen alten Teil mit den Littfinski Optokopplern und dem Lenz RS-Rückmeldebus und dem neuen Teil mit dem Blücher GBM16XN und LocoNet.

Je wärmer der Raum wird, desto mehr erscheinen Geistermeldungen mit den Littfinski Gleisbestztmeldern. Der Bildschirm ist schon bald voll mit roten = besetzten Blöcken, auf denen überhaupt nichts draufsteht.

Der Teil der vom Blücher GMB16XN mit LocoNet kontrolliert wird, bleibt wohltuend weiss. Keine Geistermeldungen!

Fahrtests zeigen dass die Technik mit den antiparallelen Dioden, die den sogenannten Diodentrick verbessern, die Loks viel sicherer Fahren und vor allem vor den Signalen viel sicherer starten lässt. Beide Aussenschienen stehen wieder für die Rückleitung zur Verfügung. Eine überzeugende Technologie.

Was ich mir überlegen muss, ist ob ich die dünnen Modelleisenbahnlitzen die vom GMB zu den isolierten Abschnitten führen, mit Kabel mit einem Querschnitt von zumindest 0.75 mm ersetzen soll, aber das bedeutet noch mehr Arbeit.

Für mich ist der Fall klar: Die Anlage wird auf die GBM von Blücher mit LocoNet umgebaut. Mal schauen was da mein Sparschwein hergibt, denn 12 Gleisbesetztmelder aufs Mal ist doch gerade eine Investition. Aber ich meine, die Ausgabe lohnt sich, wenn dann doch ein sicherer Betrieb auf der Anlage möglich sein wird.

Letzter Update: 17.03.2014, 15:00