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Umbau / Ergänzung Märklin TEE Speisewagen

Elektronik Platine mit Mä-Decoder
MTC21 - F0-8 Übergangsstecker
eingebauter F0-8+
Gästezuwachs
Bei nächtlichem Lichte betrachtet
Pufferung mit Kondensator

Im letzten Jahr habe ich als grosser Liebhaber des TEE die Reisewagen und den dazugehörenden Speisewagen gekauft. Damit kann nun mit der bereits vorhandenen HAG RE 4/4 TEE ein vorbildgerechter "Helvetia"-TEE, der von Hamburg Altona nach Zürich fuhr, dargestellt werden.

Für mich ein absoluter Blödsinn ist dieses Soundmodul. Was nützt es mir wenn ich den Kellner sprechen, Gläser klirren, Bestellungsaufgabe etc. höre. Und das dann auf 3 Meter Distanz! Das höre ich in der Realität nicht einmal wenn ich direkt neben einem stillstehenden Wagen stehe. Da kann ich wahrlich nur den Kopf schütteln.

Da der Decoder in diesem Speisewagen so oder so nicht meiner Modellbahnsprache DCC mächtig ist, wird er kurzerhand rausgeschmissen und durch einen Qdecoder F0-8+ ersetzt. Erfreulicherweise war der alte mfx - Decoder mit einer mtc21 - Schnittstelle angeschlossen. Qdecoder hat eine Verbindung mtc21 zum Stecker des F0-8-Decoder, so dass der Einbau problemlos war. Etwas tüfteln, die PIN-Belegung herausfinden (ging rasch Dank der Hilfe von Markus von Q; Danke!) und die Lichteffekte funktionieren nun, sogar das Feuer in der Küche, wenn wieder einmal das Öl in der Pfanne brennt. Hier kam der Fernseh-Modus des Decoders zum Einsatz, wobei dazu die rote und gelbe LED an je einen Ausgang angeschlossen wurde.

Für den doch stolzen Preis war der Wagen etwas karg mit Gästen ausgerüstet. So mussten einige fernöstliche beinamputierte Figuren für etws mehr Leben herhalten. Ebenso wurden die Tische gedeckt und mit Kabelresten Flaschen imitiert. (Kann man ab 50cm Beobachtungsdistanz eh nicht erkennen ob es nun eine Beaujolais- oder CocaCola-Flasche ist) Aber von aussen sieht es viel lebhafter aus. Ebenso haben die Tischlampenschirme einen farbigen Anstrich erhalten, damit das Licht etwas weicher wird. Die Lampenfüsse wurden mit schwarzer Farbe abedichtet, damit das Licht nur oben beim Lampenschirm leuchtet.

Der ganze Wagenverband ist mit stromführenden Kupplungen ausgestatt, so dass dadurch nur ein einziger Schleifer verwendet werden müsste. Ich habe jedoch 3 Gruppen gebildet, der Speisewagen und jeweils die davor und die danach angehänten Wagen. Dazu ist es sehr wichtig, dass zwischen dem Speisewagen und den daran angehängten Wagen keine elektrische Verbindungen vorhanden sind. Kurzschlussgefahr! Dies gilt auch beim Übergang von der Lokomotive zum ersten Wagen. Der Nachteil mit nur einer einpoligen Kupplung ist der, dass der Wagenverband nicht an den Decoder angehängt und geschaltet werden kann. Doch damit kann ich gut leben.

Nachsatz: Und wer dann gemeint hat, dass alles ohne Pufferung funktioniert, der kann durchaus als naiv bezeichnet werden. Also bin ich naiv, aber doch lernfähig. Ein 1000 mikroF Aluminium Elko fand in der Aussparung für den Lautsprecher perfekt Platz. In diesem Wagen sind doch rund 25 LEDs verbaut, mit entsprechender Stromaufnahme. Der Decoder verkraftet 400 mA. Mit rund 400 mA Verbrauch der LED's wird doch einiges an Leistung abverlangt und wir sind an der Leistungsgrenze des Decoders. Deshalb auch der 1000 mikroF Kondensator. Der entsprechende technische Hintergrund über Pufferung mit Kondensator findest du hier.

IR - Lichtschranke im Schattenbahnhof

Weichenstrasse im TrainController wird als Verbindung von einem Block zum anderen definiert. Ich für mich definiere hier Weichenstrasse als Verbindung von mehreren Weichen hintereinander. Und da beginnt ein Problem. Die Märklin K-Weichen lassen sich nicht oder nur sehr schwer mit einem Gleisbesetztmelder überwachen.

Nach einem Besuch beim grossen C in Dietlikon (Schweiz) war folgende Ausbeute mit nach Hause gekommen:

  • Von TrainModule eine IR ReflexLichtschranke TM 73379 fertig aufgebaut
  • Velleman IR Lichtschranke MK 120
  • Bauteile für Lichtschranken nach dem Prinzip der Lichtschranke 2 von Lüttgens

Der erste Test habe ich nun mit dem Velleman Bausatz gemacht. Der ist sehr günstig (nur 10 Euro) und hat den Vorteil, dass er Strecken bis zu 4 Meter überwacht. Da könnte ich bei meiner Weichenstrasse vorne und hinten je ein Modul entlang der Geraden der Weichenstrasse positionieren und alles wäre mit einem einzigen IR-Melder gelöst. (So mal die Theorie J)

Zusammengebaut und getestet, nach einer kleinen Fehlbestückung der „Kapazitoren“, die Anleitung benötigt Argusaugen, funktioniert er bestens. Der laute Summer wieder ausgebaut und es funktioniert immer noch. Nun will ich das Signal, das ich beim Summer bekomme, 1,3 mA an einen Loconet-Fähigen Rückmelder anschliessen.

Mein Blücher GBM16XN dazu ist wohl etwas überdimensionert. Vor allem muss ich ihn Blockweise einstellen und der ist nun mal auf meine Märklin Rückmeldung (Masseschluss) eingestellt. Ich suche nu einen preisvernünftigen Rückmelder auf Stromfühlerbasis. Da ist mir bis jetzt der Uhlenbrock Rückmelder 63340 aufgefallen. Preis ca. 80 Euro. Ebenso habe ich die Digikeijs gefunden, einer nach dem Stromfühlprinzip und einer für das 3-Leiter System. Beide sind ebenfalls mit Loconet ausgerüstet. Die nicht benötigten Ausgänge und oder Rückmelder kann ich dann schon noch irgendwie verwenden.

Zur Problematik der Adressierung der Digikeijs-Komponenten hier

Sobald weitere Tests gemacht wurden, berichte ich hier weiter.

 

 

 

 

Letzter Update: 21.02.2016, 08:00