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Die unendliche Geschichte der flackernden Melder

Bedingt durch meinen Broterwerb und meine Tätigkeiten für Qdecoder war der Betrieb für Eichenstadt sehr eingeschränkt, zumal das zweite Portrait für die Dezembernummer vom Loki auch noch erstellt werden musste. (durfte!!)

So kam ich nun erst an den Weihnachtstagen nach Eichenstadt und freute mich auf Fahrbetrieb. Doch zuvor hatte ich noch einige Arbeiten, wie Loks einmessen usw. Nach ca. 5 Stunden Betrieb wieder das alte Bild. Der Bildschirm flackerte wieder wie ein Flipperkasten. Frust pur.

Hier noch ein Weg der auch nicht zum Ziel führte:
Recherchen im Internet ergaben dann, dass Lenz selber empfiehlt ein Koax-Kabel zu verwenden und die Abschirmung auf R zu legen und die Innenleiter auf S. Gesagt und auch getan. Ebenso habe ich nun all die Hinweise im Netz ernst genommen und das Koax-Kabel von den digitalen Versorgungsleitungen die bei mir in den gleichen Kabelkanälen wie der RS-Bus waren, weggenommen. Der RS Bus hat nun eigene Kanäle die zwischen 5 bis 25 cm Abstand von den Versorgungsleitungen haben. Und es funktioniert immer noch nicht.

Ein weiterer Weg, der auch nicht zum Ziel führt:
Im Stummiforum wurde mir empfohlen die Optokoppler zu ersetzen. In der Meinung, dass ich die bestehenden Module überbrücken kann, hatte ich mich an Herrn Littfinski gewendet, der mir nachfolgende Antwort gegeben hat.

...Soll der RS-16-O mit Kontaktgleisen eingesetzt werden, ist es der sicherste Weg, nicht über die Digitalspannung, sondern über eine Gleichspannung als Hilfsspannung zu melden.

Das Anschlussbeispiel "RS-16-O mit Kontaktgleisen", das ich dieser Mail anhänge, zeigt den grundsätzlichen Aufbau. Wichtig ist, dass das Netzteil, das die Gleichspannung von 15 bis 24 V liefert, keine anderen elektrischen Verbraucher auf der Anlage speist.
Der Minuspol der Gleichspannung wird mit der Anlagenmasse (braun) und der Pluspol mit den Referenzeingängen der RS-16-O Rückmeldemodule verbunden.

Gesagt, getan, nochmals alles neu verdrahtet, Hilfspannung angelegt und mit Spannung das Resultat erwartet. Aber es kam noch schlimmer. Das Flackern begann nun augenblicklich nach dem Einschalten der Anlage.

Ein neuer Ansatz: Blücher GBM16XN und Loconet

Nach dem ich herausgefunden hatte, dass die Firma Blücher Elektronik nun einen neuen Gleisbestztmelder auf den Markt gebracht hatte, der nun auch Märklin - Kontaktmelder detektieren kann, habe ich mich an die Firma Blücher gewendet. Herr Blücher hatte sich auch sofort bei mir gemeldet und mir angeboten eine Testumgebung zur Verfügung zu stellen. Auf Grund der wesentlichen geringeren Störempfindlichkeit von Loconet als der RS-Bus von Lenz,  empfahl er mir die Rückmeldung über Loconet vorzunehmen.

So nun habe ich endlich Zeit gefunden, die Geräte auf dem Tisch einem Probleauf zu unterziehen. Als erstes Fazit kann ich vermelden, dass die Geräte einen sehr professionellen Eindruck hinterlassen. Da wurde viel Material verbaut. Und wenn nun jemand schreit, die sind aber teuer, dann werde ich ihm hoffentlich sagen können, dass sie dafür funktionieren. Bis dahin wird es aber noch ein bisschen dauern. Ich bin nicht mehr der Schnellste. Aber ich arbeite mich durch die klar aufgebauten und für den Laien verständlichen Anleitungen.

Letzter Update: 16.02.2014, 16:00