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Nachdem ich mich entschlossen habe, mich von den Digiblocks von Umelec zu trennen und auf PC - Steuerung mittels Traincontroller umzustellen, sind einige Arbeiten vorzunehmen.

Es ist nicht ganz einfach, die bestehenden Einbauten und Verdrahtungen abzubauen und dann mit dem Dremel die Gleisabschnitte, aus dem Untergrund heraus, zu fräsen. Da ich die meisten Blocks mit 3 Kontaktmeldern ausrüste, sind einige Kabel neu zu verlegen. Ich habe mir das Ziel gesetzt, dass ich am Weihnachtstag meine erste vollständige Rundfahrt mit Traincontroller machen kann.

Schattenbahnhof

Nun bin ich inzwischen bei meinem Schattenbahnhof angekommen. Wie Du siehst, ist es ein Schattenbahnhof im wahrsten Sinne des Wortes. Er liegt vollständig im Dunkeln unter der Dachschräge.

Damit ich besser arbeiten kann, habe ich zwei Lampen montiert. Das löst zwar nur das ein Problem der Dunkelheit. Das andere Problem ist, dass ich den Durchgang zu den Geleisen nur mit 40 cm Höhe bemessen habe, meine Masse sich jedoch von diesen 40 cm etwas entfernt haben. ;-) Wie ich zu den hintersten Gleisen gelange, weiss ich noch nicht. 

Zum Schattenbahnhof gelange ich durch Kriechen unter der Anlage durch. Mein Fitnessprogramm. Und wehe, ich habe was vergessen mitzunehmen !!!!

Hier links der Zugang zum Schattenbahnhof.

 

Die ersten Qdecoder

Die Weichenstrasse konnte jetzt auch gerade mit den Weichendecodern ausgerüstet werden.

Ich verwendete dazu die Weichendecoder von Qdecoder Z1-N (N für NMRA).
Nachdem klar war, dass nicht jede Adresse als Startadresse zu verwenden ist, Reihe 1, 5, 9. 13 , 17 usw. war die Programmierung ein Kinderspiel.

 

Samstag 25. November

Immer das Ziel vom 25. Dezember vor Augen (erste PC gesteuerte Rundfahrt) machte ich mich an das restliche Verlegen der Kontaktmelder im Schattenbahnhof.

In Ueberwindung der physischen Grenzen von knapp 40 cm Durchgangshöhe bin ich vom Endpunkt des Schattenbahnhofs eingestiegen und robbte dann zum Arbeitsort. Von insgesamt 13 Stoppmeldern schaffte ich so an einem Tag deren 6. (die einfacheren :-( )
Die Abstellgleise sind nun so vorbereitet (Isolationen des Mittelleiters) dass nun problemlos bei Bedarf die Gleise mittels eines Schaltdecoders ausgeschaltet werden können. Da schau ich aber zuerst einmal, ob der Booster bei Vollbelegung des Schattenbahnhofs überlastet ist und ausschaltet. Eine Lok braucht ja im Stillstand ja nur 0.05 Ampere, das heisst ich verbrauche im Schattenbahnhof bei Vollbelegung ca. 0.65 Ampere (ohne Zugsbeleuchtungen, aber Güterzüge sind ja im Allgemeinen nicht beleuchtet). Ein fahrender Zug verbraucht ca 1 Ampere. Vielleicht reicht es, sonst sind die Schaltdecoder jetzt nun rasch eingebaut.

Am Abend hatte ich so einen Muskelkater, wie wenn ich einen ganzen Tag lang im Fitnessstudio gewesen wäre.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Und das ganze jetzt noch von der anderen Seite. PS: Ich glaube, die Loks müssen noch ein wenig entstaubt werden, da es während langer Zeit kein Fahrbetrieb mehr gab.
Neue Perspektiven eröffnen sich. Dieser Blick auf das Tal der Hölle ist nur möglich, wenn man(n) sich in den Schattenbahnhof verkrochen hat.
Durch den Umbau sind die Littfinski - Decoder überflüssig geworden. Hier habe ich Platz geschaffen für die Qdecoder. Die restlichen LDT - Signaldecoder werden auch noch verschweinden. Im Bahnhofvorfeld sind insgesamt 24 Zwergsignale eingebaut, die jetzt dann endlich gut angesteuert werden können. Auf dem separaten Testbrett sieht das Super aus.
Letzter Update: 03.01.2013, 22:00