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Ich habe mir Hilfe geholt

Kabel ziehen, auf der Anlage mit dem Dremel Gleise auftrennen, Tests durchführen, all das geht zu Zweit besser.

Deshalb habe ich in ferienjob.ch einen jungen Mann gesucht, der in seinen Schulferien mir beim Weiterbauen helfen will. Und ich hab einen gefunden: Severin heisst der junge Mann und heute haben wir begonnen den zweiten Teil der Anlage mit Gleisbesetzmeldern auszustatten. So klettert er nun mit dem Dremel auf und unter der Anlage herum und und bringt die notwendigen Schnitte in den Geleisen an und isoliert diese dann auch mit mit evergreen Kunststoffstreifen.

Dann werden wir mit gemeinsamen Kräften den letzten Kurzschlüssen im und um den Schattenbahnhof den Garaus machen.

Hoffen wir, dass wir in der vorgenommenen Zeit all das realisieren können, was ich mir vorgenommen habe und ich dann wieder einmal in den Fahrgenuss kommen kann.

Und ja, es gibt Einiges aufzuräumen und zu putzen; es arbeitet sich dann wesentlich leichter.  

Fünf Tage

Während fünf Tagen sind wir nun gemeinsam auf dem Dachboden rumgeklettert. In dieser Zeit haben wir es gerade mal geschafft zwei Optokoppler - Gleisbestztmelder zu installieren. Dies sind nun insgesamt 32 Meldesektoren die ich im Train Controller eingetragen habe. (Zwei Sektoren flackern noch immer und ich weiss nicht warum). 

Die Verkabelung der Steuerleitungen J & K werden nun so verlegt, dass ich schlussendlich, bei Bedarf, mit drei Zentralen arbeiten kann (Fahren - Melden - Schalten) Melden und Schalten werden vorerst bei der Zentrale zusammengeführt, so dass ich zur Zeit "nur" zwei Zentralen habe. Die Dritte brauche ich im Labor um dort die QDecoder für die Signale zu programmieren.

Das Decoderbrett haben wir demontiert, damit der Kabelsalat etwas kleiner wird.

Nachtrag: das Flackern habe ich eliminieren können. Siehe hier

 

Neun Tage

Neun Tage sind nun vergangen. Severin hat seinen Ferienjob bei mir beendet und beginnt am nächsten Montag seine Lehre. Wir sind ein gutes Stück weitergekommen und ich werde wieder ohne Hilfe weiterbauen (müssen). Alle Rückmelder sind nun angeschlossen, die Ringleitungen für die zusätzlichen Zentralen inklusive den Rückmeldeleitungen sind gelegt. Der Kabelsalat wurde wo immer möglich entfernt und die Leitungen sauber in Kabelkanälen verlegt. Die Suche nach weiteren Kurzschlüssen war erfolgreich. So ist eine kleine Befestigungsschraube zwischen die Gleise gefallen und da das ganze mitten im Berg war, war das nicht ersichtlich. Wenn eine Lok in diesen isolierten Gleisabschnitt fuhr, gab es Kurzschluss. So musste ich einen Tragebalken heraussägen um überhaupt an diesen Gleisabschnitt heranzukommen. Beim Anheben des Gleises endeckte ich dann die Schraube und konnte sie mit dem Staubsauger entfernen.

Ein Gleisabschnitt war stromlos. Möglicherweise sind in diesem Abschnitt die Anschlussstellen durchgerostet. Da dieses Gleis bereits eingeschottert ist, musste ich von unten durch das Trassee bohren und dann am Mittelleiter ein Kabel anlöten. Die verschiedenen Äusserungen von mir während dieser Arbeit sind nicht jugendfrei, deshalb werden sie zensiert xyz!@(¢#3!! Aber nun funktioneirt es wieder!

So ganz langsam komme ich wieder zu meiner ersten Rundfahrt.

Nachtrag: Mein Vermieter informierte uns, dass er möglicherweise wieder selber in das Haus einziehen will. Das war ein Schock! Das heisst für mich, dass ich nun das Bahnhofsprojekt nicht in Angriff nehme bis das definitiv geklärt ist. Die Arbeit wäre zu gross. Trotzdem mache ich weiter, denn ich will wieder einen Fahrbetrieb haben und wenn ich dann doch nicht abbrechen muss, dann ist doch schon viel gemacht.

 

 

Letzter Update: 03.01.2013, 22:00