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Traincontroller und stotternde Loks

Nein, Traincontroller hat absolut nichts mit stotternden Loks zu tun. Nur dass meine Ideen beim Programmieren ziemich stottern. Und stotternde Loks haben eher damit zu tun, dass sie Kontaktschwierigkeiten haben. (ist das bei den Menschen auch so?) Aber kurz: dem kann abgeholfen werden, bei Mensch und Lok. Wobei sich Nachstehendes auf die Loks bezieht, denn fürs Erstere bin ich auch nicht der Fachmann.

Ich schlage mich mit der Programmierung mit TrainController herum um auf der Anlage einen vernünftige Betrieb machen zu können. Heute habe ich ansatzweise das Problem gelöst, dass ein Zug vor dem Signal anhält, wenn der übernächste Block belegt ist. Lösungsansatz
Eines der grossen Probleme beim Digitalbetrieb ist nach wie vor die Kontaktsicherheit bei den Loks. Trotz pingeligem Reinigen von Loks und Gleisen, bleiben die Loks immer wieder stehen. Pascal Pfeffer von Starrail hat mir einige Schwachstellen bei den verschiedenen Lokfabrikaten aufgezeigt, trotzdem ruckeln sie immer wieder oder bleiben sogar stehen.

Ich habe nun Tests mit dem ESU Lopi 4 gemacht und kann feststellen, dass das Stehenbleiben nicht ursächlich durch die Decoder verursacht wird. Die Ursache liegt tatsächlich an Kontaktproblemen zwischen Schiene und Lok (oder auch in der Lok). Dann  habe ich weitere Versuche gemacht, in dem ich ein Powerpack an die Lopi 4 angeschlossen  habe, und siehe da, die kurzzeitige Pufferung bringt es tatsächlich. Die Loks fahren absolut problemlos, bleiben weder auf komplexen Weichenstrassen noch im gut zugänglichen Schattenbahnhof stehen.

Nun habe ich von Lenz auch die Powerpacks bestellt  und hoffe, dass ich die ATL plus Decoder damit puffern kann. So kann ich die beiden Podukte miteinander vergleichen. Nachträglich habe ich festgestellt, dass ich die Gartenbahnversionen der Powerpacks bestellt habe; ich hoffe ich krieg die auch in die H0 Loks rein. Aber bei HAG hat es ind der Lok noch viel Platz und notfalls schneiden wir ein Loch ins Dach. :-) Irgendwie kriegen wir den da schon rein. In der Vergangenheit machte ich Versuche mit einem Eigenbau mit Kondensator und Diode etc., was aber nicht befriedigend war. Die beiden Profiversion von Lenz und ESU haben wohl ihren Preis, aber es ist auch einiges an Technik drinn.

Urs Meier von der Umelec hat mir heute noch ein Schema zugestellt, wie ich die alten 2054 ATL plus Decoder, die nach wie vor recht gute Fahreigenschaften aufweisen, eventuell puffern könnte. Wenn das gelingt, dann wäre ich sehr froh. Denn von diesen Decodern sind doch einige vorhanden und so viele Personenzüge habe ich dann doch auch nicht um diese nur noch als Funktionsdecoder zu missbrauchen.

Letzter Update: 15.03.2013, 20:00