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Stationen

.... einer modellbauerischen Entwicklung.

Wie bereits andererorts beschrieben vesuchte ich mich einige male im Anlagenbau. Und das ziemlich Erfolglos.

Als ich dann am neuen Domizil endlich über genügend Platz verfügte um meine Visionen zu verwirklichen begann ich mich ernsthafter mit der Technik auseinanderzusetzen.

Eine gute Gelegenheit sich an den Techniken für den Bau einer Modelleisenbahn zu üben, ist das Bauen von Dioramen. So hatte ich für meine allerersten Schritte bei einem Modellbahnclub in Gisikon  angemeldet und dort mein erstes Diorama erbaut.(Heute wird dieser Kurs bei Felsenmeyer angeboten)

So besuchte ich als Erstes in Gisikon einen 1 1/2 tägigen Modellbaukurs. Dieses Diorama steht noch heute auf meinem Pult und erinnert mich an die ersten Schritte.

Wie man auf diesen Fotos erkennen kann, waren die Felsen noch sehr rudimentär gebaut. Mit einer Kelle Gips auftragen, grob strukturieren und dann mit einer Drahtbürste die Felsenritzen andeuten. Aus heutiger Sicht im Ergebnis völlig unbefriedigend. Auf was aber sonst Wert gelegt wurde, war die detaillierte Ausgestaltung der Umgebung. Wiesen wurden mit Streumaterial mittels der Noch-Streuflasche aufgebracht. Mit dem Resultat, dass alles sehr flach und langweilig wirkte. (Habe soeben die Seiten von Felsenmeyer besucht, und festgestellt dass sich die Technik des Felsenbaus nicht verändert hat.) 

Etwas später besuchte ich bei Hans Ruedi Hanselmann (seines Zeichens spezialisiert auf RHB - Vorbilder) einen ganztägigen Privakurs in Rorschach. Er zeigte mir an diesem Tag viele Tipps und Tricks speziell für die Verarbeitung von Woodland-Material.

Etwas später baute ich dann noch das kleine Uebungsdiorama von Woodland (Noch). Damit erlernte ich die Technik des Giessens der Felsen unter Verwendung der Formen von Woodland. Die meisten Felsen auf meiner Anlage habe ich dann mit verschiedenen Woodland-Formen gebaut. Auch diese Technik wurde von Hanselmann noch verbessert in dem er nicht nur die Formen als einzelne Teile verwendet, sondern die Felsen überlappend nahtlos auf dem Untergrund aufbringt. Eine Viechsarbeit, die noch nassen Gipsformen aneinander auf der Anlage anzudrücken und zu warten, bis der Gips soweit ausgetrocknet ist, bis die Form entfernt werden kann. Mein Kreuz schmerzt noch immer, wenn ich daran denke.

Parallel dazu verfolgte ich immer die Publikationen der Fachpresse und dort gab es wunderschöne Anlagen, die die Materialien von Silhouette / Mininatur verwendeten. So kaufte ich mir einige Probepackungen dieses Materials und versuchte mich daran: mit dem Ergebnis, dass es alles ziemlich besch .... eiden aussah. Ich konnte mich mit dem Material einfach nicht anfreunden, musste aber zugeben, dass doch etwas damit machbar sei, dass ich selber irgendetwas damit falsch mache. Siehe die wunderschönen Publikationen von HP1 und auch Eisenbahnjournal.
 

Und dann kamen die Kurse von Wolfgang Langmesser. In diesen 3 Kurseinheiten habe ich meine Grundlagen von heute geschaffen.

Da der Bau der Dioramen mit vielen Fotos dokumentiert wurde, habe ich diese Seite auf mehrere Seiten verteilen um die Uebersichtlichkeit zu wahren.

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Letzter Update: 24.03.2010, 09:00