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Die Geschichte

Am Anfang steht das Chaos
Chaos auf einer Modelleisenbahn

Mein Name ist Bruno Ineichen und bin ein Modellbahner, der wie viele andere auch, in seiner Kindheit eine Packung von Märklin geschenkt bekommen hat. Seit dieser Zeit habe ich zwei-, dreimal versucht eine Anlage zu bauen, bin aber an den Platzverhältnissen, meinem technischen und handwerklichen Unvermögen gescheitert. (Und all die Ausreden, die man sonst noch hat). So blieben die Teppichanlagen während Weihnachten und sonstigen Festtagen. In all diesen Jahren hatte ich immer wieder etwas dazugekauft, so dass eine kleinere Ansammlung von Loks und Wagen entstand.

Nun habe ich endlich Zeit und Platz genug um im Dachboden eine Anlage zu bauen. Nicht ideal wenn man kaum stehen kann und der ganze Aufbau kniend und robbend gemacht werden muss. (Andere haben dafür ein Fitnessabonnement :-) ) Es wird meine so genannte Zweitletzte Anlage, denn an dieser Anlage lerne und erprobe ich meine Arbeitstechniken und träume manchmal davon, irgendwann, irgendwo einen genügend grossen Raum zur Verfügung zu haben, in dem man(n) sogar stehen kann.

Da ich viel Material von Märklin hatte, blieb ich bei diesem System. (Schaue aber manchmal doch etwas neidisch auf die wunderschönen Gleissysteme bei den 2-Leiter-Bahnern). Während dem Bau und der Ausgestaltung der Anlage habe ich aber gemerkt, dass ab einem gewissen Zeitpunkt das System in den Hintergrund tritt und die Harmonie und Ausdrucksweise der Landschaftsgestaltung viel wichtiger wird. Mit den K-Flexgleisen, die mit Natursteinmaterial eingeschottert werden, sieht man die Punktkontakte ausser bei den Weichen, meines Erachtens kaum noch.

... und dann wird es zur Landschaft
Voralpenlandschaft auf der Modelleisenbahn

 

Was mich beim Bau einer Modelleisenbahnanlage je länger je mehr fasziniert, ist die Arbeit mit den unterschiedlichsten Materialien. So ist heute vor mir kein Gebäudebausatz mehr sicher, da wird mit selbst gemachten Putzen die Fassaden verputzt, gemalt, gesprayt, gealtert, verjüngt und was sonst noch alles möglich ist. Ich besuche auch gerne Modellbaukurse, die einem die verschiedensten Techniken und Möglichkeiten zeigen. Daraus entwickelt sich dann von selbst ein eigener Baustil.

Periodisch lege ich hier einige Bauabschnitte offen. Reaktionen würden mich sehr freuen.
Vorbilder: Zuerst war da nichts, nur kunstgrünes Wiesenmaterial von Faller ;-) und dann kam Bernhard Stein mit seinen Landschaften. Da von Stein keine neuen Arbeiten publiziert werden (er ist leider verstorben), orientiere ich mich heute eher in Richtung Rolf Knipper, Karl Gebele, Josef Brandl und nach der Zeitschrift HP1aus dem Verlag Willy Kosak. (Märklin und H0 pur, da lachen ja die Hühner, aber die Landschaften, .... die Landschaften sind schon toll). Die Fachpublikation "Immer an der Wand lang" von K. Gebele aus dem Fachverlag Eisenbahnjournal hat mir sehr viele Denk- und Arbeitsanstösse gegeben.

Die neuesten Techniken findest Du im Abschnitt "Dioramen". Diese Dioramen sind in drei Kursen bei Wolfgang Langmesser entstanden. Ich glaube, dass der Besuch dieser Kurse mir den Kick gegeben hat, der mich in meiner Entwicklung ganz weit voran gebracht hat. Es gilt nun das Erlernte auf der Anlage einzusetzen und dort, wo sinnvoll, die alten Sachen mit den neuen Techniken zu überarbeiten. Die noch unfertigen Teile der Anlage werden ganz sicher mit den Methoden, wie in "Dioramen" beschrieben, erstellt. Das Projekt "das Tal der Hölle" ist die erste Umsetzung dieser neuen Techniken

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Letzter Update: 08.03.2013, 09:00